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Seebataillon übt scharfen Schuss in der Oberlausitz

Die Marineinfanteristen übten den scharfen Schuss. Fotos: Richter, Seebataillon/Bundeswehr
Die Marineinfanteristen übten den scharfen Schuss. Fotos: Richter, Seebataillon/Bundeswehr

Die Bordeinsatzkompanie 2 des Seebataillons aus Eckernförde übt auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz scharfes Schießen.

Bordeinsatzkräfte? Was ist denn das? Einfach gesagt, es sind Marineinfanteristen. Sie sind zusammengefasst im Seebataillon in Eckernförde. Ihre Aufgabe  ist der Schutz von Handelsschiffen und Off-Shore-Einrichtungen gegen Bedrohungen aller Art. Auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz hat die Bordeinsatzkompanie 2 des Seebataillons aus Eckernförde jetzt Übungen mit scharfem Schuss durchgeführt. Das teilte die Bundeswehr Sachsen mit.

Vor dem Hintergrund veränderter sicherheitspolitischer Rahmenbedingungen erweitert die Infanterie der deutschen Marine ihr Aufgabenspektrum auch auf küstennahen und landgestützten Einsatzraum. Die Übung in der Oberlausitz steht exemplarisch für diese Anpassung. Im Zentrum der Ausbildung stand der amphibische Handstreich als offensives, taktisches Vorgehen. Dabei übten die Soldaten die schnelle Eroberung eines eng begrenzten, strategischen Ziels und den Einsatz des Überraschungsmoments. Auf dem Truppenübungsplatz konnten dabei alle relevanten Waffensysteme der Infanterie eingesetzt und deren Zusammenwirken praxisnah geprüft werden.

Besondere Aufmerksamkeit galt dem geschützten Vorrücken unter Feindkontakt und der zügigen Sicherung des Ziels. Auch die Handhabung scharfer Munition wurde unter strengen Sicherheitsbedingungen erprobt.

Die Übung diente zugleich der Erprobung neuer Verfahren und der Vertiefung bekannter Techniken. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der Kompanie und der Verfeinerung der Kommunikationsabläufe unter Stress.

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