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Auch in Roßwein: Durchsuchungen wegen Kinderpornografie

Symbolbild Speichermedium / pixabay manseok_Kim
Symbolbild Speichermedium / pixabay manseok_Kim

Die Chemnitzer Kriminalpolizei führte in Sachsen 20 Durchsuchungen wegen Kinderpornografie durch. Mehr als 200 Speichermedien wurden sichergestellt.

Die Chemnitzer Kriminalpolizei führte am 19. und 24. Februar konzentrierte Durchsuchungseinsätze im Kampf gegen Kinderpornografie durch. Insgesamt wurden in 20  Durchsuchungen umgesetzt. Unterstützung leistete die sächsische Bereitschaftspolizei. Das teilte die Polizei mit.

Die Maßnahmen betrafen Einsatzorte in Chemnitz, dem Landkreis Mittelsachsen sowie dem Erzgebirgskreis, darunter Freiberg, Penig, Leisnig, Großweitzschen, Hartha, Geringswalde, Roßwein, Hartmannsdorf, Oelsnitz/Erzgeb. und Aue-Bad Schlema. Unangekündigt erhielten 21 Personen im Alter zwischen 11 und 71 Jahren Besuch von den Ermittlern. Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten insgesamt gut 40 Mobiltelefone, mehr als 40 Computer und über 100 weitere Speichermedien sicher. Die Asservate werden nun kriminaltechnisch ausgewertet; die Polizei weist darauf hin, dass die Auswertung erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Gegen zwei Beschuldigte im Alter von 47 und 54 Jahren (beide deutsch) wird nicht nur wegen Verschaffung von Kinderpornografie ermittelt. Bei beiden besteht zudem der Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt. Beim 47-Jährigen wurden elf Datenträger sichergestellt, beim 54-Jährigen zwölf, darunter mehrere Computer, Festplatten und Mobiltelefone.

Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen kam es nach Angaben der Polizei zu keinen Festnahmen. Die Ermittlungsverfahren werden weitergeführt; die Auswertung der Beweismittel soll klären, welche weiteren Schritte erforderlich sind und ob weitere Beschuldigte ermittelt werden können.


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