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Pendler in Leipzig und Dresden stehen rund fünf Tage im Stau

In Dresden standen Autofahrer im vergangenen Jahr rund 116 Stunden im Stau. (Symbolbild) / Foto: Robert Michael/dpa
In Dresden standen Autofahrer im vergangenen Jahr rund 116 Stunden im Stau. (Symbolbild) / Foto: Robert Michael/dpa

Im vergangenen Jahr standen Autofahrer in Leipzig und Dresden bis zu 131 Stunden im Stau. Fehlende Infrastruktur und wachsende Pendlerzahlen verschärfen die Verkehrssituation erheblich.

Im vergangenen Jahr standen Autofahrer im Raum Leipzig insgesamt fast fünfeinhalb Tage oder 131 Stunden im Stau. In Dresden waren es während der Hauptverkehrszeiten fast fünf Tage (116 Stunden), wie die Auswertung des TomTom Traffic Index zeigt. Fehlende Infrastruktur und wachsender Verkehrsdruck haben in Sachsen zu einer erheblichen Verschärfung der Verkehrssituation geführt.

Dichter Verkehrsfluss während des Berufsverkehrs lässt Autofahrer im Großraum Leipzig durchschnittlich mit 38,5 Kilometern pro Stunde fahren, so die Analyseergebnisse des Kartierungsspezialisten TomTom. Das Staulevel sei hier auf 34,5 Prozent gestiegen. Dieses beschreibt, wie viel Zeit zusätzlich für eine bestimmte Strecke benötigt wird. Braucht man für eine Strecke ohne Stau normalerweise 30 Minuten, so können bei einem Staulevel von 34,5 Prozent etwa zehn Minuten zusätzlich eingeplant werden.

Wachsende Pendlerzahlen führen zu Verkehrsbehinderungen

Dresden verzeichnet deutschlandweit einen der stärksten Anstiege des Staulevels: Rund 30 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Für eine Strecke von 30 Minuten benötigte man 2025 im Großraum Dresden damit neun Minuten länger. Grund dafür sind unter anderem Engpässe im Straßensystem, wie die fehlende Carolabrücke. Im September 2024 stürzte die Brücke ein und führt seitdem zu Umleitungen des Verkehrs. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit lag bei rund 44 Kilometer pro Stunde.

Neben Engpässen im Straßen- und Infrastrukturbau ist es der zunehmende Pendlerverkehr, der die Straßen zu den Hauptverkehrszeiten verstopft. Weniger Homeoffice und eine wachsende Zahl an Menschen, die aus der Stadt ins Umland ziehen, verstärken diesen Trend.

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