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Langer Bundeswehrkonvoi rollt über die Autobahn bis Zeithain

Bundeswehrkonvoi unterwegs. Foto: Bundeswehr/Riedel
Bundeswehrkonvoi unterwegs. Foto: Bundeswehr/Riedel

Ein Bataillon der Panzergrenadierbrigade 37 rollt mit rund 140 Fahrzeugen durch Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Autofahrer sollen Abstand halten und aufmerksam bleiben.

Aufgepasst. Auf Straßen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg ist am 27. und 28. Februar mit verstärktem militärischem Verkehr zu rechnen. Ein Bataillon der Panzergrenadierbrigade 37 verlegt in diesem Zeitraum im Rahmen einer Übung durch Teile der drei Bundesländer. Die Marschbewegung umfasst nach Angaben der Bundeswehr rund 140 Fahrzeuge. Das teilte die Bundeswehr am Freitag mit.

Der Konvoi wird in sieben Gruppen zu jeweils etwa 20 Fahrzeugen aufgeteilt. Die Gesamtstrecke beträgt demnach rund 250 Kilometer und führt überwiegend über Bundesautobahnen sowie Bundesstraßen. Informationen zur genauen Route und zu möglichen Zwischenhalten werden aus Gründen der militärischen Sicherheit vorab nicht veröffentlicht.

Besonders im Raum Zeithain sowie in der Umgebung des Truppenübungsplatzes Oberlausitz wird mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet. In Zeithain unterhält die Bundeswehr ein Materiallager. Es ist ein Zentrum für die Instandsetzung von Radfahrzeugen der Bundeswehr. Von einfachen Reparaturen bis zum kompletten Neuaufbau ist hier alles möglich. Dafür sorgen neben einer Handvoll Soldaten rund 130 zivile Mitarbeitende.

Neben Radfahrzeugen werden im Konvoi auch mehrere Kettenfahrzeuge fahren. Diese sollen abschnittsweise auf eigener Kette oder als Schwerlasttransport unterwegs sein, was die Geschwindigkeit der Kolonnen zusätzlich beeinflussen kann. Verkehrsteilnehmende werden deshalb um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Die Bundeswehr weist darauf hin, dass möglichst große Abstände zu den Fahrzeuggruppen einzuhalten sind. Zudem wird aus Sicherheitsgründen darum gebeten, nicht zwischen einzelne Fahrzeuge der vergleichsweise langsamen Marschkolonnen zu fahren. Gerade bei Kolonnenfahrten können kurzfristige Brems- und Beschleunigungsvorgänge auftreten; auch Überholmanöver sind je nach Verkehrslage nur eingeschränkt möglich.

Hintergrund der Verlegung ist eine militärische Übung.  Einsatzbereite Streitkräfte seien Voraussetzung für glaubwürdige Abschreckung und wirksame Verteidigung. Im Kontext der Landes- und Bündnisverteidigung werde daher mehr Militär im öffentlichen Raum sichtbar, auch weil NATO-Partner die „Drehscheibe Deutschland“ für Verlegungen und gemeinsame Übungen nutzen.

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