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Klimaschutz beginnt in Dresden: Wie zwei Partner weltweit Wildnis bewahren

Teile des Misty Forest an der kanadischen Westküste gehören zu den von Diamir und Wilderness International unter Schutz gestellten Urwäldern.Foto: Wilderness International - Lukas Dürnegger
Teile des Misty Forest an der kanadischen Westküste gehören zu den von Diamir und Wilderness International unter Schutz gestellten Urwäldern.Foto: Wilderness International - Lukas Dürnegger

Die Naturschutzstiftung Wilderness International und Diamir Erlebnisreisen zeigen seit 2016, wie lokales Handeln globalen Wandel bewirken kann. Lesen Sie, welche Erfolge sie bisher erzielt haben.

Zwei Dresdner Organisationen zeigen, wie wirksamer Naturschutz funktioniert: Die Naturschutzstiftung Wilderness International und der Reiseveranstalter Diamir Erlebnisreisen haben seit Beginn ihrer Partnerschaft im Jahr 2016 gemeinsam über 3 Millionen Quadratmeter bedrohten Urwald dauerhaft geschützt. Zum Jubiläum ihrer Zusammenarbeit ziehen beide eine beeindruckende Bilanz und demonstrieren, wie globaler Wandel durch lokale Verbundenheit und innovative Konzepte gelingen kann.

Regenwälder als Schlüssel gegen Klimakrise und Artensterben

Der Schutz intakter Wildnisgebiete zählt zu den effektivsten Maßnahmen gegen die Klimakrise und das weltweite Artensterben. Regenwälder – sowohl tropische wie der Amazonas als auch temperierte Regenwälder in Kanada – sind unverzichtbar für die globale Klimastabilität, aber massiv von Zerstörung bedroht. Die Dresdner Stiftung Wilderness International kauft deshalb seit 2008 große Flächen akut bedrohten Regenwalds in Kanada und Peru und stellt sie rechtssicher unter dauerhaften Schutz.

Innovatives Kompensationsmodell: Gemeinsam 100 Prozent Verantwortung

Seit 2016 beteiligt sich Diamir Erlebnisreisen am Schutz dieser Wildnisgebiete mit einem besonderen Ansatz: Der inhabergeführte Reiseanbieter kompensiert die CO2-Emissionen seiner Reisen nach dem Prinzip "Gemeinsam 100 Prozent Verantwortung übernehmen". Bei selbst veranstalteten Gruppenreisen übernimmt das Unternehmen bereits 50 Prozent der CO2-Kompensation – inklusive aller Flüge, Transporte und Unterkünfte. Die Kundinnen und Kunden können im Buchungsprozess freiwillig die verbleibenden 50 Prozent beitragen und so die volle Verantwortung für den ökologischen Fußabdruck ihrer Reise übernehmen. Viele Reiseteilnehmer nutzen dieses Angebot. Das innovative Konzept wurde bereits 2017 beim GreenTec Award, Europas größtem Umweltpreis, mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

Langfristige Partnerschaft mit globaler Wirkung

"Seit unserer Gründung vor 18 Jahren hat sich Wilderness International dem Schutz der letzten intakten Urwälder verschrieben. Diese Arbeit wäre nicht möglich ohne starke Partner wie Diamir Erlebnisreisen, die uns durch ihre langjährige Unterstützung erlauben, unsere Projekte langfristig zu planen und zu realisieren", sagt Kai Andersch, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Wilderness International und gebürtiger Dresdner.

Dominik Günther vom Diamir Erlebnisreisen bei einer Expedition in Peru 2024. Foto: Wilderness International

Kooperieren seit 2016: Diamir Erlebnisreisen und Wilderness International. Foto: Wilderness International - M. Gierth

Die von den Dresdner Akteuren geschützten Gebiete befinden sich in Kanada und - wie hier - in Peru. Foto: Wilderness International

Dominik Günther, Büroleiter und Prokurist bei Diamir Erlebnisreisen, betont: "Als Tourismusunternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung für den Schutz der Umwelt. Der Schutz von Wildnisgebieten ist zentral, um die Biodiversität zu erhalten und den Klimawandel zu bekämpfen. Deshalb arbeiten wir seit 2016 vertrauensvoll mit Wilderness International zusammen."

Mit ihrer gemeinsamen Bilanz von über 3 Millionen Quadratmetern – einer Fläche fast so groß wie der New Yorker Central Park – setzen die beiden Dresdner Partner ein klares Zeichen: Echter Wandel beginnt mit lokaler Verbundenheit und globalem Handeln.

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