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Eigentor-Pech verdaut: Leipzig feiert Hacken-Künstler Romulo

Romulo (RB Leipzig) jubelt nach seinem Tor zum 1:1. / Foto: Gregor Fischer/dpa
Romulo (RB Leipzig) jubelt nach seinem Tor zum 1:1. / Foto: Gregor Fischer/dpa

Gegen Dortmund war Romulo der Pechvogel - beim HSV trumpft der Brasilianer auf. Der Angreifer bringt RB mit seinem Hackentreffer zurück ins Spiel. Sein Trainer kann sich einen Spruch nicht verkneifen.

Nur etwas mehr als eine Woche nach seinem Eigentor beim Remis gegen Borussia Dortmund hat sich Leipzigs Angreifer Romulo erfolgreich zurückgemeldet. Beim 2:1 (1:1) der Sachsen in Hamburg im Duell mit dem HSV sorgte der 24-Jährige erst traumhaft für den Ausgleich und bereitete später den Führungstreffer von Yan Diomande vor. Es gelang aber nicht alles: Romulo vergab noch einen Handelfmeter und verpasste so das 3:1. 

«Die Leute haben mich toll unterstützt. Ich war schon ein bisschen traurig über das Eigentor, aber das passiert», sagte Romulo und berichtete dann von seinem zweiten Treffer per Hacke in seiner Premierensaison. Schon zu Beginn der Spielzeit war er mit einem ähnlich schönen Tor gegen Heidenheim erfolgreich gewesen. «Ich mag es, das manchmal im Training zu machen. Und dann passiert es im Spiel», sagte er. Romulo hatte mit dem Rücken zum Tor und in Bedrängnis mit der Hacke traumhaft den Ausgleich erzielt.

Trainer Werner lobt «wunderbares Tor» - und macht einen Scherz

Zuvor war Romulo, der vor der Saison aus der Türkei zu RB gewechselt war, sechs Ligaspiele ohne Treffer geblieben. «So ist es als Angreifer: Manchmal läuft es schlecht, manchmal läuft es gut. Aber ich denke, dass die Tore jetzt wieder kommen», sagte der Brasilianer.

Trainer Ole Werner scherzte nach dem Spiel: «Ich habe es ihm nach dem letzten Spiel gesagt. Das Gute ist, er weiß noch, wo das Tor steht. Er muss nur daran denken, dass in der Halbzeit das dann die andere Seite ist. Dann haben wir noch zusammen gelacht und heute hat er dann ein wunderbares Tor geschossen.»

RB Leipzig behält mit dem Sieg das Top-Quartett der Fußball-Bundesliga im Blick. Der Abstand des Tabellenfünften auf Platz vier beträgt nur zwei Punkte.

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