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Festung Königstein lockt mit Kanonendonner und Märchenfesten

Festung Königstein lockt mit Kanonendonner und Märchenfesten. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Festung Königstein lockt mit Kanonendonner und Märchenfesten. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die Festung Königstein erlebte im vergangenen Jahr einen Rückgang der Besucherzahlen, während der Weihnachtsmarkt ein Plus verzeichnete. Freuen Sie sich auf zahlreiche neue Events und Attraktionen in der Sächsischen Schweiz.

Die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz hat im vergangenen Jahr etwas weniger Besucher empfangen. Mit fast 426.547 Gästen kamen nach Angaben der Verwaltung 5,8 Prozent weniger als 2024. Als Gründe gelten der verregnete Juli, die Vollsperrung der Brücke in Bad Schandau sowie die Sperrung der B 172 in der ersten Herbstferienwoche. 

Mit etwa 54.700 Gästen verzeichnete der Weihnachtsmarkt dagegen ein Besucherplus. Der Anteil ausländischer Besucher stieg im Gesamtjahr von 33 auf 37 Prozent. 

Historischer Militäralltag wird erlebbar - viele Feste geplant 

Den Auftakt für dieses Jahr gibt im Frühjahr das Königsteiner Frühlingserwachen vom 21. März bis 19. April. Living History bieten die Events Militäralltag am 18. April sowie Kanonendonner am 29. August. Highlights für Familien sind am 9. und 10. Mai die Familien-Spiele-Festung, das Märchenfest am 9. August sowie das Kinderfest am 20. September. In diesem Jahr werden zudem die Räume der ehemaligen «Feldscher-Wohnung», in denen der Wundarzt der Festungssoldaten lebte, als neuer Museumsbereich erlebbar. 

Die 1241 erstmals urkundlich erwähnte mittelalterliche böhmische Königsburg wurde später zum Kloster, dann zur Landesfestung, zu einem höfischen Festort, einem Kunstdepot und auch zum Gefängnis. Seit 1955 ist das 9,5 Hektar große Festungsareal Freilichtmuseum mit über 50 Bauwerken aus verschiedenen Epochen und zuweilen Drehort für Film und TV. Der Freistaat investierte seit 1991 fast 80 Millionen Euro in Sanierung und Instandhaltung. Bis Ende 2027 sind weitere sieben Millionen Euro geplant.

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