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Großrazzia: 1.400 Cannabispflanzen in Leisnig entdeckt

1.400 Hanfpflanzen in Leisnig entdeckt. Foto: Polizeidirektion Chemnitz
1.400 Hanfpflanzen in Leisnig entdeckt. Foto: Polizeidirektion Chemnitz

Bei einer Durchsuchung in Leisnig entdeckte die Kriminalpolizei rund 1.400 Cannabispflanzen und etwa zehn Kilogramm Marihuana. Ein 43‑jähriger Ukrainer wurde festgenommen.

Das war eine Menge Gras. Bei einer großangelegten Durchsuchung in der Schloßstraße in Leisnig hat das Fachkommissariat für Rauschgiftdelikte der Chemnitzer Kriminalpolizei am Mittwochmorgen eine umfangreiche Cannabis-Aufzucht entdeckt und sichergestellt. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz hatte das Amtsgericht Chemnitz den Durchsuchungsbeschluss erlassen, nachdem Hinweise auf größere Betäubungsmittelmengen in einem unbewohnten Haus vorgelegen hatten. Mit Unterstützung von Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei verschafften sich die Ermittler Zutritt zum Objekt. Die Beamten trafen im Gebäude auf einen 43-jährigen Mann ukrainischer Staatsangehörigkeit. In mehreren Räumen fanden sie eine sich über Stockwerke erstreckende Cannabis-Plantage mit insgesamt knapp 1.400 Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien. Zusätzlich konnten Ermittler rund zehn Kilogramm bereits geerntetes Marihuana sicherstellen.

Der Tatverdächtige wurde noch am selben Tag vor einen Ermittlungsrichter am zuständigen Amtsgericht geführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Richter Haftbefehl; der 43-Jährige befindet sich inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt. Die Staatsanwaltschaft führt die Ermittlungen zu möglichen gewerblichen Straftaten und Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz weiter.

Aufgrund der Menge an Pflanzen und der eingesetzten Anbautechnik war auch das Technische Hilfswerk (THW) zur Unterstützung bei der Beräumung und Sicherstellung vor Ort. Die Arbeiten zogen sich bis in die Abendstunden; Ermittler dokumentierten die Fundstelle umfassend, um Spuren- und Beweismittel zu sichern. Die Ermittlungen der Chemnitzer Kriminalpolizei dauern an.

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