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Zwei Sachsen verlieren hohe Summen durch Online-Anlagebetrug

Die Polizei warnt eindringlich vor unseriösen Angeboten bei Online-Geldanlagen. (Symbolbild) / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Die Polizei warnt eindringlich vor unseriösen Angeboten bei Online-Geldanlagen. (Symbolbild) / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mit angeblichen KI-Anlagen und Aktienmodellen locken Betrüger zwei Sachsen: 130.000 Euro landen in Litauen, 25.500 Euro in Luxemburg. Wie die Masche funktioniert und wann Misstrauen angebracht ist.

Zwei Fälle von Online-Anlagebetrug beschäftigen die Ermittlungsbehörden in Sachsen. Ein 67 Jahre alter Mann aus Chemnitz und eine 66-jährige Frau aus Döbeln (Kreis Mittelsachsen) überwiesen in den vergangenen Monaten jeweils hohe Geldbeträge ins Ausland, nachdem ihnen im Internet hohe Renditen versprochen worden waren.

Nach Angaben der Polizei wurde der 67-Jährige bereits im Oktober 2025 auf ein vermeintliches Aktienanlagemodell aufmerksam. Ihm seien hohe Gewinne in Aussicht gestellt worden. In der Folge überwies er rund 130.000 Euro auf ein Konto in Litauen. Als er sich die angeblichen Erträge auszahlen lassen wollte, sollten weitere 20.000 Euro als Gebühr fällig werden. Als der Mann den Betrug erkannte, war sein investiertes Geld nicht mehr verfügbar.

Versprochene KI-Gewinne als Köder

Ähnlich verlief der Fall der 66-Jährigen. Sie war Anfang Dezember 2025 über Facebook auf eine WhatsApp-Gruppe aufmerksam geworden. Dort habe sich eine angebliche Beraterin gemeldet und eine gewinnbringende, KI-gestützte Aktienanlage versprochen.

Die Frau überwies nach Polizeiangaben insgesamt 25.500 Euro auf ein Konto in Luxemburg. Als ihr ungewöhnlich hohe Gewinne angezeigt wurden, sei sie misstrauisch geworden und habe den Betrug bemerkt.

Beide Betroffene erstatteten am Montag Anzeige. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Betrugs ein und warnt eindringlich vor unseriösen Angeboten bei Online-Geldanlagen. Hohe Renditeversprechen ohne nachvollziehbare Grundlage seien ein deutliches Warnsignal.

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