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Drogen, Waffen, falsche Pässe: LKA Sachsen zerschlägt internationales Drogenring in Dresden

Ganz so martialisch wie auf diese KI-Bild lief die Razzia in Dresden nicht ab. Symbolbild: KI/ChatGPT
Ganz so martialisch wie auf diese KI-Bild lief die Razzia in Dresden nicht ab. Symbolbild: KI/ChatGPT

Bei einem Großeinsatz des LKA Sachsen wurden am 19. Februar 2026 vier Tatverdächtige in Dresden und Freital festgenommen. Die Ermittler stellten Drogen im dreistelligen Kilogrammbereich, Bargeld, Schusswaffen und gefälschte Dokumente sicher. Alle vier sitzen in U-Haft.

Es war ein koordinierter Schlag gegen den organisierten Drogenhandel: Am 19. Februar 2026 rollte das Landeskriminalamt Sachsen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden ein internationales Netzwerk auf – mitten in der Stadt, bei laufendem Betrieb.

Der Einsatz begann um 11:20 Uhr, als eine 38-jährige Rumänin und ein 26-jähriger Serbe auf frischer Tat gestellt wurden: Sie lieferten gerade Drogen in die Dresdner Innenstadt. Noch am selben Nachmittag folgten zwei weitere Festnahmen – ein 45-jähriger Albaner in Freital und ein 41-jähriger Kosovare in Dresden.

Parallel durchsuchten die Ermittler fünf Wohnungen und fünf Fahrzeuge in Dresden und Freital. Was sie fanden, übertraf die Erwartungen: Drogen im dreistelligen Kilogrammbereich – darunter Cannabis –, Bargeld im unteren sechsstelligen Bereich, gefälschte Ausweisdokumente sowie zwei schussbereite Waffen mit Munition.

Am 20. Februar wurden alle vier Tatverdächtigen dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden vorgeführt. Gegen jeden von ihnen erließ der Richter Haftbefehl – alle vier sitzen seither in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen laufen weiter.


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