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RB-Trainer Werner: Fitness-Debatte «einfach Blödsinn»

Werner und sein Team wollen den Anschluss an die Champions-League Plätze halten.   / Foto: Jan Woitas/dpa
Werner und sein Team wollen den Anschluss an die Champions-League Plätze halten. / Foto: Jan Woitas/dpa

RB Leipzig kassiert späte Gegentore, doch Trainer Werner hält die Fitness-Kritik für «Blödsinn». Er sieht im Kampf um die Königsklasse andere Probleme.

Mangelnde Fitness ist für RB Leipzigs Trainer Ole Werner keine Erklärung für die Ergebnisdelle seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen. «Dass das jetzt ein Thema ist, dass die Mannschaft nicht ausreichend fit ist, das ist einfach Blödsinn», sagte der 37-Jährige vor dem Spiel der Sachsen in der Fußball-Bundesliga beim Aufsteiger Hamburger SV am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN).

RB hatte zuletzt häufiger in der Schlussphase noch Gegentore kassiert. Gegen Borussia Dortmund gab das Team am vergangenen Wochenende ein 2:0-Führung zur Pause noch aus der Hand. «In vier der letzten fünf Spiele sind wir in der Schlussviertelstunde beziehungsweise ab der 75. Minute mehr gelaufen als der Gegner» betonte Werner. 

«Das sagt wahrscheinlich eher was darüber aus, wie wir dann organisiert sind in dieser Phase und dass es uns eben dann nicht gelingt, so klar organisiert zu sein wie in den Minuten vorher.» Sein Team habe es bei Führungen in den Schlussphasen nicht immer geschafft, das Spiel zu beruhigen.

RB muss um Königsklasse bangen

Die Leipziger haben nur eines der letzten fünf Ligaspiele gewonnen und liegen vor dem Spieltag zwei Zähler hinter dem Vierten Stuttgart. Die direkte Qualifikation für die Champions League ist in akute Gefahr geraten.

Werner macht mangelnde Effektivität als Faktor für die geringere Ausbeute aus. «Die gibt es auf der einen Seite des Spielfelds, wenn es darum geht, Chancen zu verwerten. Die gibt es aber auch auf der anderen Seite, wenn es darum geht, dann aus wenigen Chancen, die der Gegner hat, weniger Gegentore zuzulassen», sagte der Trainer.

Mittelfeldmann Xaver Schlager wird den Sachsen in der Hansestadt wegen Adduktorenproblemen fehlen, sei aber schon wieder im Lauftraining, sagte Werner. «Da sind wir guter Dinge, dass es nicht allzu lange dauert.»

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